Kinderkliniken decken das komplette Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen ab.
Die Versorgung von Schwangeren sowie von Früh- und Neugeborenen wird im Rahmen von so genannten Perinatalzentren (perinatal = um die Geburt herum) gewährleistet. Diese Krankenhäuser sind von ihrer Ausstattung und ihrem Personal auf die besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe ausgelegt. So können Schwangere und Neugeborene entsprechend ihrer medizinischen Bedürfnisse behandelt werden.
In der Harl.e.kin-Nachsorge sind Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen beteiligt:

  • Schwangere mit erwartetem Frühgeborenen mit einem geschätzten Geburtsgewicht unter 1250 Gramm oder mit einem Gestationsalter kleiner 29 + 0 Schwangerschaftswochen (SSW)
  • Schwangere mit Drillingen und mit einem Gestationsalter kleiner 33 + 0 SSW sowie Schwangere mit über drei Mehrlingen
  • Schwangere mit allen pränatal diagnostizierten fetalen oder mütterlichen Erkrankungen, bei denen nach der Geburt eine unmittelbare spezialisierte intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen absehbar ist. Dieses betrifft insbesondere den Verdacht auf angeborene Fehlbildungen (z.B. kritische Herzfehler, Zwerchfellhernien, Meningomyelozelen, Gastroschisis)
  • Schwangere mit erwartetem Frühgeborenen mit einem geschätzten Geburtsgewicht von 1250 bis 1499 Gramm oder mit einem Gestationsalter von 29 + 0 bis 31 + 6 SSW
  • Schwangere mit schweren schwangerschafts­assoziierten Erkrankungen, z.B. HELLP- Syndrom (Hämolysis, Elevated Liver Enzymes, Low Platelets) oder Wachstumsretardierung des Fetus unterhalb des 3. Perzentils
  • Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung mit absehbarer Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes
  • Schwangere mit erwartetem Frühgeborenen mit einem geschätzten Geburtsgewicht von mindestens 1500 Gramm oder mit einem Gestationsalter von 32 + 0 bis kleiner oder gleich 35 + 6 SSW
  • Schwangere mit Wachstumsretardierung des Fetus (zwischen dem 3. Und 10. Perzentil des auf das Gestationsalter bezogenen Gewichts)
  • Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung ohne absehbare Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes

Mitunter liegt das nächste Perinatalzentrum der geeigneten Versorgungsstufe nicht in unmittelbarer Wohnortnähe der werdenden Eltern. Das bedeutet zwar längere Anfahrtswege, sichert jedoch die optimale medizinische Versorgung Ihres Kindes. Aufgrund dessen arbeiten viele Zentren mit Krankenhäusern in der Region zusammen. www.perinatalzentren.org
siehe auch: www.stmgp.bayern.de/krankenhaus/behandlungszentren/.../adressen.htm

In Bayern arbeiten im Augenblick sechs Verbund-Perinatalzentren mit insgesamt 16 Kliniken. Sie verfügen neben der permanenten Arztpräsenz über jeweils mindestens einen Neugeborenen-Notarzt und speziell geschultes Pflegepersonal.  © hil/aerzteblatt.de  Mittwoch, 25. November 2015

Arbeitsstelle Frühförderung Bayern
Harl.e.kin-Nachsorge in Bayern

Seidlstr. 18a
80335 München

T: 089 545898-44
F: 089 545898-45

harlekin-nachsorge@astffby.de
www.harlekin-nachsorge.de

  Flyer Harl.e.kin-Nachsorge